Ausgabe 10/2010

MODE. Jack Wolfskin hats vorgemacht, andere folgen. Sponsoring ist seit vergangenem WInter wieder "in" bei den Fashion Labels.

"Emotionale Lebenswelten"

Vor 10 Jahren gehörten Modemarken noch zur 1A-Prominenz im Sportsponsoring. Hugo Boss stand an der Spitze der Bewegung mit zahlreichen Einsätzen, darunter jenes bei McLaren F 1, das der Metzinger Bekleidungshersteller bis heute und schon seit den achtziger Jahren führt.

Aber auch Basketball-Fans sprachen damals ganz selbstverständlich von der s.Oliver BBL, die BvB-Fußballer trugen s.Oliver-Trikots und dass der Betty Barclay Cup am Hamburger Rothenbaum stattfand, war im Frauentennis keine Frage. 2002 zogen sich s.Oliver und Betty Barclay jedoch weitgehend aus dem Sportsponsoring zurück, Boss blieb danach lange Zeit der einzige Modemacher mit namhaften Sponsorships.

Erst 2006 ließ wieder ein neuer Name aufhorchen: Jack Wolfskin, damals noch ein Label unter vielen im Outdoormarkt, belegte die Vierschanzentournee mit seinem Namen. Ein Coup, wie sich herausstellen sollte, denn unterstützt durch die Werbewirkung der TV-Übertragungen schaffte es der deutsche Mittelständler in nur 4 Jahren zum europäischen Marktführer.

Das machte offensichtlich Eindruck in der Branche, denn seit dem Winter häufen sich die Sport-Engagements der Modehersteller. Peak Performance, ein direkter Konkurrent von Jack Wolfskin aus Schweden, unterstützte den America’s Cup, der im Februar vor Valencia stattfand. ....

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