Ausgabe 11/2010

AUTOS. Toyota trotzt den schwachen HBL-Einschaltquoten mit zahlreichen originellen Aktionen im Vertrieb und in den Hallen.

Mit Hybrid übers Spielfeld

Marktforscher sagen dem Handball seit Jahren schon eine tolle Zukunft voraus. 20 Mio. Interessenten gibt es laut aktueller Sport+Markt-Studie „Sponsoring 21+“, eine stattliche Zahl. Fußball liegt mit 34 Mio. Fans da gar nicht so weit weg. Doch aktivieren kann die Toyota Handball Bundesliga davon nach wie vor nur eine kleine Minderheit.

Ausverkauft sind nur die Heimspiele des Serienmeisters THW Kiel, die meisten Mannschaften spielen vor halbleeren Rängen. Der Zuschauerschnitt der Liga liegt bei rund 4.800 Leuten, zuletzt ging er sogar leicht runter. Und auch vor dem Fernseher sitzt nur eine Handvoll Handball-Anhänger: 300.000 schalten die Live-Übertragungen bei Sport1 am Dienstag ein und sogar nur 280.000 sind es am Sonntag abend.

Vor allem verglichen mit den WM-Auftritten der Handball-Nationalmannschaft ein äußerst mageres Ergebnis. Bis zu acht Millionen verfolgten 2009 die DHB-Spiele. Toyota, die auch die Brand-Mannschaft seit deren WM-Triumph 2007 unterstützen, stuft das Liga-Sponsoring dennoch als Erfolg ein. Schon nach einer Saison hatten die Kölner den Vertrag um drei Jahre verlängert, er läuft jetzt bis 2012.

Gegenwärtig im 4. Jahr als Namensgeber, sieht Marketingchef André Schmidt die Automarke „dynamischer und sympathischer als zu Beginn der Kooperation.“ Der Imagetransfer habe gut funktioniert, wesentlich für den Einstieg sei aber vor allem die bundesweite Präsenz der 18 Erstligisten gewesen. „Dadurch können alle Toyota-Händler das HBL-Sponsoring ins Lokale verlängern“, erklärt Denis Häcker, Sponsoring-Manager bei Toyota....

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