Ausgabe 02/2011

YINGLI SOLAR. Das erste chinesische Unternehmen steigt als Premiumsponsor beim FC Bayern München ein.

Schweini auf dem China-Stand

Bayern Münchens Medienchef Markus Hörwick ist ein erfahrener Moderator, hat schon unendlich viele Pressekonferenzen in der Münchner Allianz Arena geleitet. Doch die kurzfristig einberufene Veranstaltung zur Vorstellung des neuen Premium-Sponsors Yingli Solar forderte auch ihm einiges an Geschicklichkeit ab.Erst lobte er seine Gäste aus China mit den üblichen Floskeln ("eine Ehre, so ein großes Unternehmen dabei zu haben") auf deutsch, dann übersetzte der Dolmetscher für die zwei Dutzend Yingli-Gäste und den Vice Presidenten Zongwei Li ins Chinesische, der seinerseits antwortete in sehr gutem Englisch. Dann allerdings stellte eine chinesische Journalistin dem Yingli-Boss ein kurze Frage auf chinesisch, worauf der minutenlang auf chinesisch antwortete. Das kam den deutschen Presseleuten ziemlich spanisch vor.

Und FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte offenbar gar nicht richtig zugehört: Er bezeichnete Yingli in seiner blassen Ansprache als "größtes" Solarunternehmen, nachdem der jugendliche Vice President Li kurz vorher noch vorgetragen hatte, man sei mittlerweile "die Nummer 2" in der Welt.

Hier die Fakten zum neuen Premium-Partner des FC Bayern. Das Unternehmn wurde erst 1998 von Liansheng Miao gegründet, seit 2007 ist Yingli an der Börse von New York gelistet, beschäftigt heute mehr als 9.000 Mitarbeiter an 10 Standorten in der Welt, setzt rund 1, 7 Milliarden Dollar mit Solarmodulen um. Und: "Der größte Absatzmarkt ist für uns mit 40 % ganz klar Deutschland", erzählt Managing Director Yingli Green Energy Europe, Stuart Brannigan, im Gespräch mit sponsor news. ...

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