Ausgabe 04/2011

Karsten Engel. Der Vertriebschef BMW Deutschland über Wintersport- und Marathon-Sponsoring - sowie Fußball.

"Weitere Engagements möglich"

sponsor news: BMW ist letztes Jahr aus der Formel 1 und nun aus dem America‘s Cup im Segeln ausgestiegen. Fliessen diese Mittel nun in andere Sponsorships?

Engel: Die von Ihnen genannten zwei Engagements sind reine Konzern-Sponsorships, die sich auf unsere drei Säulen Motorsport, Golf und Segeln beziehen. Das bleibt auch so: Wir sind einer der größten Sponsoren im Golfsport, sind im Segeln weiterhin dabei und im Motorsport, wenn auch nicht mehr in der Formel 1, in diversen anderen Rennserien unterwegs.

sponsor news: ...aber BMW ist doch verstärkt in Wintersport-Sponsoring eingestiegen...

Engel: ..richtig. Dafür ist die Deutschland-Tochter von BMW zuständig. Damit haben wir im letzten Jahr angefangen, weil wir der Überzeugung sind, dass wir unsere Allrad-Kompetenz stärker durch Wintersport-Einsätze kommunizieren müssen.

sponsor news: Ist das Thema Allrad und Wintersport nicht schon durch den Sponsor Audi besetzt?

Engel: Die haben dies über die Jahre kommuniziert, wir nicht, das ist richtig. Wir sind aber mittlerweile zu einem der größten Allrad-Auto-Produzenten aufgestiegen, ob es die X-Modelle sind oder die 3er oder 5er-Pkws, die es alle auch als Allrad-Fahrzeuge gibt. Wir wollen das stärker kommunizieren. Da passt der Wintersport ideal, auch die Winterfreude. Etwa bei den Biathlon-Events, wo wir natürlich auch mit Autos vor Ort vertreten sind, in die sich die Leute reinsetzen und entspannt fahren können.

sponsor news: ...finden Sie nicht, dass sich das mit Audi beisst? Die haben sich über die Jahre eine hohe Bekanntheit als Wintersportsponsor sehr erfolgreich erarbeitet...

Engel: Nein, das sehe ich nicht so. Was Audi macht, ist das, was Audi macht. Und wir schauen, wie wir unsere Marke besser darstellen können. Das ist doch unabhängig von Audi. ...

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