Ausgabe 03/2012

AXEL BLAZEJAK. Interview mit dem Kia-Marketingleiter über seine Einsätze im deutschen und internationalen Fußball sowie Tennis

"Trikotsponsoring ist zu teuer"

sponsor news: Herr Blazejak, ist der Fußballmarkt nicht mittlerweile mit Autosponsoren überbesetzt?

Blazejak: Die Vermarktung von Werbeflächen in und um die Stadien hat zugenommen.

Das zeigt auch, wie attraktiv der Sport Fußball für die Marketingabteilungen geworden ist. Sich hier auffallend zu platzieren, bedarf schon einer gewissen Kreativität. Daher konzentrieren wir uns auf die übergeordneten Präsentationsflächen, wie die Kooperation mit Fernsehsendungen oder dergleichen. Entscheidend ist dort zu sein, wo die Menschen regelmäßig die Sport-/ Fussballinformationen abrufen. Das findet inzwischen überwiegend im Internet statt. Daher haben wir unsere Sponsoringstrategie entsprechend auf diese Touch Points angepasst, die uns darüberhinaus hohe Reichweiten bieten, vor allem an den Wochenenden.

sponsor news: Kia ist Titelsponsor des Sport1-Doppelpass am Sonntag früh. Wie nutzen Sie das?

Blazejak: Alleine die Sendung hat ein großes Potenzial und die Zuschauerzahlen sind in den letzten Monaten gestiegen. Wir platzieren hier die Marke Kia in einer sympathischen Art und Weise. Dies ist eine perfekteErgänzung zu unserem globalen Fußball-Engagement mit der FIFA. Und natürlich ist der Kia Doppelpass ein Klassiker unter den Fußballtalks. Auch hier wollen wir uns auf erstklassigem Terrain bewegen.

sponsor news: Was macht Kia noch im deutschen Fußball?

Blazejak: In einigen Stadien, wie in Leverkusen und in Freiburg, sind wir noch mit Bandenwerbung vertreten.

sponsor news: Kia ist eine Tochter von Hyundai. Wie kann man von deren FIFA-Sponsoring profitieren?

Blazejak: Die Hyundai Motor Group ist Hauptpartner der FIFA, aber auch der UEFA. Beide Marken treten gemeinsam als gleichberechtigte Partner auf. Zwischen Hyundai und Kia gibt es hier keine Unterschiede. Wir teilen die Präsenz in den Stadien und bei den Auftritten vor Ort. Die Organisation dieser Kooperation läuft in Korea aus einer Hand....

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