Ausgabe 07/2013

DIETER MÜNCH. Der Marketingleiter des Würth-Konzerns setzt global auf Fußball - und ist besonders happy mit dem Deutschen Skiverband.

"Ich bin ein Sport-Junkie"

sponsor news: Nächstes Jahr findet in Brasilien die Fußball-WM statt. Würth ist schon dort....

Münch: ... Wir sponsern seit 2013 die Schiedsrichter bei der südamerikanischen Copa Libertadores (vergleichbar mit der UEFA Champions League) und bei der Copa Sudamerciana (vergleichbar mit der UEFA Europa League). Ziel ist es, in Südamerika und insbesondere im Wachstumsmarkt Brasilien die Marke Würth zu stärken. Brasilien ist dabei ein Baustein unserer BRIC-Strategie. Und in China sponsern wir auch schon die enorm populäre Basketball-Nationalmannschaft.

sponsor news: Welches sind die größten Sponsorships von Würth?

Münch: Das Sponsoring hat bei Würth eine lange Tradition. Wir sind seit über 35 Jahren aktiv im Motorsport-Sponsoring. Aktuell als Partner aller Audi Teams in der DTM. Seit 10 Jahren sind wir Premium-Sponsor des Deutschen Skiverbands - mit einer herausragenden Medienpräsenz. Darüber hinaus sind wir seit vielen Jahren auch als Sponsor bei den Qualifikationsspielen zu Fußball Welt- und Europameisterschaften europaweit dabei und schon seit langem Partner vieler Bundesligaclubs, vom VfB über die Bayern bis hin zu Dortmund. Ferner sind wir im Behindertensport aktiv. Wir unterstützen die Initiative Special Olympics, das ist die größte Sportvereinigung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

sponsor news: Ist Fußball das wichtigste Sportsponsorship für Würth?

Münch: Der Mitteleinsatz ist beim Fußball am größten, gefolgt vom Wintersport und den Motorsportaktivitäten. Letzteres ist ja nicht nur in Deutschland eine wichtige Säule. In den USA sind wir Sponsor eines sehr erfolgreichen Teams in der NASCAR Serie – und haben prompt den Titel gewonnen. Das verschafft der Marke Würth im wichtigen US-Markt eine ganz neue Präsenz.

sponsor news: Welche Sponsoringphilosophie hat Würth, was passt, was grundsätzlich nicht?

Münch: Bei den Sportarten, die wir sponsern, haben wir bewusst solche mit breiten Zielgruppen gewählt, so dass wir möglichst viele Kunden damit erreichen. Das Sponsoring von Einzelsportlern lehnen wir ab, da wir hier zu große Gefahren sehen, v.a. auch hinsichtlich Doping und Unfallgefahr. Wir achten darauf, die Marke Würth weltweit im Spitzensport zu platzieren – unterstützen aber aus einem Herzensimpuls von Carmen Würth heraus zum Beispiel auch sehr aktiv den Behindertensport.

sponsor news: Interessieren Sie die neuen, jungen Sportarten nicht aus Sponsoren-Sicht?

Münch: Eher nicht. Wir überlassen Extremsportarten und Modetrends gerne Red Bull oder anderen. Unsere Stärke im Sportsponsoring ist sicher die nachhaltige Präsenz in populären Sportarten mit einem vergleichsweise geringen Mitteleinsatz.

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