Ausgabe 06/2014

Manfred Boschatzke. Der Leiter Werbung und Sponsoring bei der Allianz erläutert im Gastbeitrag die Strategie seines Hauses.

"Zielgruppe Frauen im Visier"

"Zugegeben, unsere Ausgangslage ist komfortabel. Als Marktführer im Versicherungsgeschäft liegt der Bekanntheitsgrad der Allianz in Deutschland bei 96 Prozent. Man muss kein Marketing- Genie sein, um die Erkenntnis zu gewinnen: Selbst die attraktivste Bandenwerbung bei einem Top-Event wird uns in diesem Wettbewerb nicht mehr viel weiter bringen. Dennoch betreiben wir Sponsoring. Auch, um die Emotionen, die Sport- und Kulturevents auszeichnen, mit unserer Marke zu verbinden und für Social Media-Kommunikation zu nutzen. Wir denken aber weiter.

Denn so, wie sich die Welt verändert hat, hat sich auch der Anspruch an den Nutzen unserer Aktivitäten im Lauf der Jahre geändert - weil Bekanntheit nicht automatisch mit Sympathie gleichzusetzen ist, weil ein großer Versicherer wie die Allianz ständig mit seinen Kunden in Kontakt bleiben muss und weil uns das weltweite Netz mit seinen diversen Social Media- Kanälen ganz neue Möglichkeiten bietet. Natürlich ist uns die öffentliche Wahrnehmung der Allianz in Verbindung mit populären Veranstaltungen weiterhin wichtig. Aber in erster Linie dient sie dazu, unsere weiterführenden Aktivitäten zu unterstützen. Und die drehen sich zunehmend um Interaktion und Kommunikation und um eine öffentliche Präsentation unseres Kerngeschäfts. Das stellt an unsere Arbeit ganz neue Anforderungen.

Wer kommunizieren will, braucht schließlich Inhalte. Und wer interagieren will, braucht eine hohe Aufmerksamkeit, die auch im Netz nicht automatisch gesichert ist. Deshalb setzen wir auf attraktive Partnerschaften. Das Umdenken im Bereich Sponsoring begann im Jahr 2005, als wir uns die Namensrechte für die Münchner Allianz Arena sicherten, heute eines der bekanntesten Fußballstadien Europas. Daraus ergaben sich unter anderem immer enger werdende Verbindungen zu Bayern München und dem Deutschen Fußball-Bund. Parallel dazu nutzen wir den immer populärer werdenden Golfsport durch Partnerschaften mit den Clubs St. Leon-Rot und dem im schottischen Golfmekka St. Andrews. Wer solche Schwergewichte in seinen Reihen hat, muss sie auch nutzen. Das heißt: zusammenführen, verbinden, vernetzen…"

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