Ausgabe 01/2015

THOMAS SABO. Anders als die Konkurrenten Pandora und Swarovski setzt der frÀnkische Schmuckhersteller weiter auf Fernsehsportarten.

"Von Nico Rosberg bis FC Bayern"

Vielleicht sollte man sich ja schleunigst nach Thailand aufmachen. Nicht des Klimas oder der reizvollen Landschaft wegen, nein, es geht ums Geld. So wie fĂŒr Thomas Sabo und Dietrich Mateschitz. Beide waren Anfang der achtziger Jahre in dem damaligen Backpacker-Paradies unterwegs, wochenlang auf der Suche nach einer zĂŒndenden GeschĂ€ftsidee. Und beide fanden ihr GlĂŒck dort.

Der eine begann deutsche Discos mit einem thailĂ€ndischen GetrĂ€nk zu bestĂŒcken, das er nur leicht abgewandelt hatte, der andere kam mit billigem Silberschmuck nach Franken zurĂŒck. Heute zĂ€hlen Sabo und Mateschitz zu den erfolgreichsten Selfmademen Europas.

Ähnlich sind sich die beiden auch in ihrer AffinitĂ€t zum Sponsoring, allerdings kommen sie ihrer Liebe zum Sport mit sehr unterschiedlichen Budgets nach. Und: WĂ€hrend Red Bull mit Sponsoring groß geworden ist, setzte Thomas Sabo erst auf den Sport, als das Unternehmen bereits erfolgreich war. Dass er etwa einmal eine Schmuckkollektion fĂŒr den DFB entwerfen wird, hat Thomas Sabo sich vor dreißig Jahren bestimmt nicht trĂ€umen lassen. Doch jetzt gibt es sie, die Schmuckkollektion der Weltmeister, und der Hersteller kreiert damit fleißig Gelegenheiten, um seinen Namen in die Medien zu bringen.

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