Ausgabe 07/2016

Trotz "Probably" gut im EM-Rennen

Fußball-Fight mit Heineken

Seit Beginn der Fußball-EM dürfen die Zuschauer rätseln, wer sich auf den Werbebanden hinter dem Wort "Probably" verbirgt. Begleitet von der Zeile "…the best in the world", ist der Slogan im Turnus mit Turkish Airlines, Socar, adidas und allen anderen Sponsorennamen rund um das Spielfeld zu lesen. Vielen Zuschauern dürfte das Corporate Design des Schriftzugs allerdings bekannt vorkommen und so ist das Rätsel auch schnell gelöst: "Carlsberg ist das ofizielle Bier der EM, allerdings ist es in Frankreich untersagt, in Stadien Werbung für alkoholische Getränke zu zeigen. Da wir seit 1988 EM-Sponsor sind und dieses Engagement gerne weiter betreiben wollten, mussten wir kreativ werden ", sagt Kristian Walsoe, Carlsbergs Marketingdirektor Deutschland, gegenüber sponsor news.

Und weil Alkohol schon seit 1991 nicht beworben werden darf in Frankreich, –Grundlage ist die sogenannte "Loi Evin" des damaligen Sozialministers Claude Evin - unterschrieb Carlsberg den Vier-Jahres-Vertrag mit der UEFA in dem vollen Bewusstsein, bei der diesjährigen EM auf normale Bandenwerbung verzichten zu müssen. Die Folge: "Wir haben das `Probably´ aus unserem Markenclaim – Probably the best beer in the world – in der Schriftart und Farbe des Carlsberg-Logos gestaltet, das einen hohen Wiedererkennungswert hat. Um diese Verbindung darüberhinaus in den Köpfen der Menschen herzustellen, wird in allen unseren above- und below-the-line-Maßnahmen ebenso wie auf dem Packaging die Verknüpfung von Carlsberg und Probably erzeugt", erklärt Walsoe.

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