Ausgabe 10/2016

Interview. Georg van der Vorst, Leiter Sponsoring bei der Deutschen Bahn, über die Nutzung seiner diversen Sporteinsätze.

"Wichtig für's Personalmarketing"

sponsor news: Herr van der Vorst, die Deutsche Bahn hat sich vom Hertha-Trikot zurückgezogen, ist jetzt in der 2. Reihe dabei. Warum?

Georg van der Vorst: Aufgrund von Budgetrestriktionen mussten wir unsere Engagements im Sport anpassen. Bei Hertha BSC haben wir auf den Banden fast die gleiche Sichtbarkeit im Fernsehen wie vorher als Trikotpartner. Wir sind auch jetzt noch der zweitgrößte Partner des Vereins.

sponsor news: Wofür setzt die Bahn die Werbe-Reichweite ein? Sicherlich nicht, um bekannter zu werden, oder?

van der Vorst: Zum einen wollen wir unser Image weiter verbessern, zum anderen geht es uns oft um die konkrete Kommunikation von Angeboten. So bewerben wir auf den digitalen Banden und allen Bildschirmen im Berliner Olympiastadion beispielsweise die neuesten Bahncard-Angebote. Generell ist es so, dass wir klassische Kampagnen, die wir national streuen, häuig über die Hertha-Kanäle verlängern, um zusätzliche TV-Reichweiten, wie etwa die der ARD-"Sportschau“, zu nutzen.

sponsor news: Zu sehen ist die Bahn auch in den Stadien von Hoffenheim und Hannover, dort aber nur mit regionalen Angeboten.

van der Vorst: In der Tat sind dies unsere regionalen Geschäftsfelder, die dort für ihre Leistungen werben. Bei Hannover 96, 1899 Hoffenheim und dem EHC Red Bull München sind das die S-Bahnen. Strategische Unterstützung liefern wir dabei aus der Berliner Zentrale, die einzelnen Umsetzungsmaßnahmen nehmen aber die Tochtergesellschaften vor Ort vor. Das könnten wir gar nicht leisten. Da geht es um Ticket-Gewinnspiele, DB Sportcamps, bis hin zu lokalen Medienkooperationen.

sponsor news: Ein Lob unsererseits: Ihre spezielle App "Herthahelden" sieht sehr gut aus. Was haben die Fans davon?

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