Ausgabe 02/2017

RANDSTAD. Interview mit Marketingleiter R. Viefers über 12 Jahre als Formel-1-Sponsor und Brose Baskets.

"Schlechtes Image in Deutschland"

sponsor news: Randstad ist schon seit 2006 Sponsor des Williams-F1-Teams: keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit, in der viele Sponsoren nur für ein, zwei Jahre unterschreiben. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

Viefers: Zuallererst wollen wir bekannter werden, nicht in Europa, da kennen uns die meisten Menschen. Aber in vielen Ländern der Welt, in denen die Formel 1 sehr erfolgreich ist, haben wir noch Luft nach oben. Dass wir damit Erfolg haben, beweist unsere Evaluierung jedes Jahr aufs Neue. Doch wir nutzen die Formel 1 auch ganz direkt: Im Sommer 2015 haben wir die 'Randstad Williams Engineering Academy' ins Leben gerufen, die Jugendliche für eine spätere Karriere als Ingenieur in der Formel 1 vorbereitet. Zwar gibt es nur elf Plätze, nach einer weltweiten Vorauswahl durch den Wettbewerb 'F1 in Schools', doch für diejenigen Aspiranten, die nicht aufgenommen werden konnten, bemühen wir uns um Praktikumsplätze und verbinden so unsere Expertise als Personaldienstleister mit unserem Engagement bei Williams. Es ist ein globales Projekt, das uns sehr dabei hilft, uns als Personaldienstleister und attraktiver Arbeitgeber zu positionieren...

sponsor news: ...weil Randstad mit Zeitarbeit identiiziert wird?

Viefers: Tatsächlich sind wir Deutschlands größter Zeitarbeitgeber, aber wir bringen auch viele Menschen in Festanstellung, betreiben also eine Art Headhunting light. Doch so schlecht wie in Deutschland ist Zeitarbeit nirgendwo sonst angesehen, das bedauern wir sehr.

sponsor news: ...warum ist das in Deutschland so negativ belegt? Viefers: Das liegt auch daran, dass die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in anderen Industrieländern viel weiter fortgeschritten ist, am weitesten in Skandinavien und den Beneluxlän- dern. Da wird es als völlig normal angesehen, den Arbeitgeber oft zu wechseln. Deshalb nutzen wir das Williams-

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