Ausgabe 05/2017

INTERVIEW. Marco Parroni, Head Global Sponsorships, über Ziele und Erfahrungen als Hauptsponsor der Formel E.

Next Generation Mobility

sponsor news: Herr Parroni, Sie sind seit 2013 bei der Privatbank Julius Bär, arbeiteten im Vertrieb der Fiat-Chrysler-Gruppe, waren bei Ferrari für diverse Länder zuständig und haben insgesamt 20 Jahre Erfahrung in der Automobil-Branche. Was sagen Sie zu der bisherigen Entwicklung der Formel E?

Parroni: Sie ist enorm. Alejandro Agag hat die Formel E ja bei Null gestartet, heute erkennen die großen Automobilhersteller, dass der elektrische Antrieb nicht einfach nur ein neuer Trend ist, sondern wahrscheinlich die Zukunft des Autos. Das Thema interessiert die ganze Familie, im E-Village, wo es bei jedem Rennen eine große Technologieausstellung gibt, findet stets ein regelrechtes Familienfest statt.

sponsor news: Klar, die Formel E fährt ja mitten durch die Städte…

Parroni: ...das ist nicht der einzige Grund. Neben der klassischen Motorsport-Gemeinde, die auch vertreten ist, erreichen wir vor Ort die Leute, oft auch junge Trendsetter, die am Thema nachhaltige Mobilität interessiert sind. Sehr attraktiv sind aber auch die Eintrittspreise, das will ich nicht in Abrede stellen. Mit einem Ticketpreis von 20 Euro ermöglicht die Formel E eben auch Familien den Zugang. Wer mehr Komfort und Exklusivität möchte, muss für VIP-Tickets aber auch schon Mal 1.500 Euro bezahlen.

sponsor news: Motorsportbegeisterte, plus Familien, plus junge Trendsetter - das klingt so gar nicht nach der klassischen Zielgruppe einer Privatbank. Was will Julius Bär mit der Formel E erreichen? Immerhin sind Sie ja mit Abstand der größte Sponsor der Serie…

Parroni: Unsere Priorität liegt eindeutig bei der globalen Plattform. Sich hier vor einem weltweiten Publikum im Fernsehen

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