Ausgabe 8/9/2017

Darts: Die dicken Kerle wollen immer mehr sehen

In der Spitze bis zu 1,95 Millionen

Die Lust auf abseitige Sportarten nimmt zu. Red Bull mit seinen Flugakrobaten und Klippenspringern, Computerspieler, die in prall gefüllten Hallen ihre Fingerfertigkeit vorführen und dabei auch noch von Millionen über das Internet beobachtet werden und seit kurzem auch kleine Roboterflieger, die per Joystick gesteuert durch kunstvoll angelegte Parcours mitten in der Großstadt fliegen.

Mit traditionellem Sport hat das wenig zu tun, dafür ähnelt die Begeisterung der Zuschauer der von Fußball-Klassikern. Wie das Publikum hier mitfiebert, sieht man sonst am ehesten noch in einem WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien. Gegen 140 km/h schnelle Drohnen oder Gamer im Stakkato-Rausch wirken ziemlich gemächlich vor eine simple Darts-Scheibe tretende Pfeilewerfer natürlich geradezu anachronistisch normal.

Wären da nicht die Fernsehkameras, die penibel jeden Wurf bis ins Ziel verfolgen und das johlende, Banner schwingende Publikum hinter ihnen. In der Tat:...

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