Ausgabe 12/2018

Foto: Hans-Peter Wild Foto: Hans-Peter Wild

Capri-Sun. Mit großem Engagement setzte sich der Fruchtsaft-Milliardär Hans-Peter Wild für den deutschen Rugby-Sport ein. Bis es dann krachte.

Insgesamt 20 Mio. Euro investiert

Was für ein fantastisches Spiel! Deutschland unterliegt Kanada im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel mit 10:29, zeigt dabei aber etwas, das die nationalen Vorzeigeteams FC Bayern München und die DFB-Elf seit Monaten so sehr vermissen lassen: Leidenschaft. Die Randsportart Rugby führte an einem kühlen Samstag Mitte November geradezu beispielhaft vor, was es heißt, um jeden Meter zu kämpfen. Nichts war in Marseille zu sehen von jener 08/15-Arbeitsauffassung, mit der Deutschlands Topkicker ihre Fans derzeit traktieren.

Das Ende der Geschichte: Deutschland hat die Chance verpasst, zum ersten Mal bei einem WM-Turnier dabei zu sein. Nichts ist es mit den All Blacks, dem legendären RugbyTeam von Neusseland, in Japan muss die deutsche 15er-Mannschaft ebenso zuschauen, wie bei allen Weltmeisterschaften bisher auch.

Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen, wieso hat Deutschland plötzlich die Chance gehabt, gegen die Maori-Stars und ihren weltberühmten Haka anzutreten? Denn hätten die 15 Männer von Bundestrainer Mike Ford gegen Kanada gewonnen (und anschließend, im letzten Playoff-Spiel, auch gegen Kenia), so wären sie in der WM-Gruppenphase tatsächlich gegen die Übermacht Neuseeland angetreten. Möglich gemacht hat dies ein Mann: Hans-Peter Wild.

Der 77-jährige Milliardär aus Heidelberg hat die Getränkemarke Capri-Sonne (heute: Capri-Sun) zu einem weltweiten Begriff gemacht

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