Ausgabe 03/2019

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PHILIPS. Die neue Partnerschaft mit der DFB-Akademie in puncto Sportmedizin ist B2B-ausgerichtet, soll aber später auch die private Kundschaft erreichen.

“7.000 Medizin-Topentscheider”

Verletzungen gehören zu den häufigsten Nachrichten im Fußball. Muskeln, Bänder, Sehnen und Knochen reißen, brechen und werden gezerrt, kaum ein Bundesligafußballer kommt noch verletzungsfrei durch eine Saison. Zeit, mehr dagegen zu tun, dachte sich der DFB und unterschrieb das Angebot von Philips, sich als Medizintechnik-Partner bei der DFB-Akademie zu engagieren. Warum dies für Philips eine strategische Entscheidung von großer Tragweite ist, darüber gab Thomas Schönen, CMO der Philips GmbH in Hamburg, im Interview mit sponsor news Auskunft.

sponsor news: Herr Schönen, Sie haben Joachim Löw und Nivea kurz nach der Sommermärchen-WM 2006 zusammengebracht. Die Partnerschaft läuft immer noch. Als Sie sich entschlossen, einen Sponsorpartner für die Medizintechnik-Sparte von Philips zu suchen, mussten Sie wohl nicht lange überlegen, oder?

Schönen: In der Tat war das damals eine sehr erfolgreiche Erfahrung. Aber da es sich bei unseren Gesundheitslösungen vornehmlich um B2B-Produkte handelt, ist sie nicht 1:1 übertragbar gewesen. Wie effektiv sich der Fußball auch dabei erweist, haben wir erst bei einem anderen Projekt gemerkt.

sponsor news: Als Bayern-Partner? Philips war dort bereits drei Jahre lang an Bord…

Schönen: Stimmt, als Lichtpartner haben wir die Allianz Arena von analogem Licht auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Die Partnerschaft haben wir mit einer TV- und Digital-Kampagne begleitet und später auch Bayern-Spieler in Werbekampagnen für unser Smart-Lighting-System Philips Hue eingesetzt. Was wir daraus gelernt haben, war, dass man als Sponsor immer einen guten Grund haben sollte, um im Sport dabei zu sein. Dann funktioniert der Imagetransfer auch.

sponsor news: Als Medizintechnik-Partner des DFB will Philips die Zahl der Verletzten reduzieren, einen besseren Grund kann man sich für die Sportler kaum vor

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