Ausgabe 07/2019

Foto: Volkswagen Foto: Volkswagen

Volkswagen. Jogi Löw ist zwar sehr bekannt, aber deutlich weniger „sympathisch“.

Nur noch 71 %

Zu unserem Kommentar auf "Linkedin" vor vier Wochen ("Verbranntes Geld") hatten wir außerordentlich viele Reaktionen auf der Internet-Plattform, von denen die meisten auch zustimmten, dass man für die e-Zukunft bei VW lieber ein paar junge DFB-Burschen hätte ausgucken sollen, statt die Simpel-Wahl Jogi Löw.

Eine Person etwa schrieb: "Leider mal wieder ein Fall, in dem ein Name und vermeintliche Reichweite über Authenzität und Glaubwürdigkeit gesetzt werden. Schade." Oder ein anderer: "Es ist traurig. Aber sowohl bei VW als auch beim DFB sind immer noch die alten Denkweisen und Mechanismen am Werk." Schließlich ein Dritter noch: "So ist das mit den ewig Gestrigen. Angst vor dem Neuen und Unberechenbaren."

Ob sich das Thema e-Mobilität besser mit unserem Bundestrainer verkaufen lässt, der jahrelang Mercedes-Limousinen beworben hat, oder mit den erwähnten jungen Nationalspielern, kann fairerweise nur schwer beantwortet werden. Man kann es zwar vermuten, letztlich hängt es aber auch immer von der Umsetzung ab.

Doch eine harte Kennziffer, ob jemand in der Werbung ankommt, sind seine "Sympathie-Werte". Je höher, desto besser funktioniert die Werbekampagne, desto glaubwürdiger kommt dies bei den Konsumenten an. Dirk Nowitzki (ING DiBa) und Jürgen Klopp (Opel) sind Top-Beispiele der jüngeren Vergangenheit. Zwei Sportsmänner mit dauerhaft hohen Sympathie-Punkten.

Das "IRIS Marktforschungsinstitut" in Karlsruhe hat uns nun zum Thema Jogi Löw und Sympathie exakt das Passende zur Verfügung gestellt.

Danach ist unser Bundestrainer mit 91 Prozent zwar der "bekannteste" Coach in Deutschland, genießt aber nur noch knapp 71 % "Sympathie" in der Bevölkerung, das frühzeitige Aus bei der WM 2018 dürften ihn gut 15 % gekostet haben. On top ist dagegen aktuell Bremens Coach Florian Kohfeldt und Christian Streich (Freiburg), die die Riege der sympathischsten Trainer mit 90 und 87 %anführen.

Und die jungen Nationalspieler? Klar, sie sind weitaus weniger bekannt

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