Ausgabe 10/2019

Foto: Christof Hütter Foto: Christof Hütter

Interwetten: Interview mit CEO Dominik Beier

"Fatale Folgen für die Medienpartner"

sponsor news: Herr Beier, Interwetten ist gerade als Sponsor auch beim VfL Wolfsburg eingestiegen, und zwar in der 2. Reihe. Warum nicht in der 1., also als Hauptsponsor?

Beier: Die unsichere Rechtslage in Deutschland lässt derzeit leider keine noch größeren Investments zu. Wir hoffen, dass auch der deutsche Markt bald eine saubere Sportwetten- und Glücksspielregulierung findet, damit wir auch an größere Investitionen denken können.

sponsor news: Wie nutzt Interwetten dieses Sponsorship im Detail?

Beier: Auf der einen Seite ist uns natürlich die Brand Visibility im Fußball-Umfeld wichtig. Durch reichweitenstarke Elemente in Hoffenheim und Wolfsburg können wir unsere Markenbekanntheit weiter ausbauen. Hinzu kommt natürlich, dass wir durch digitale und Vor-Ort-Aktivierungen die Fans bei all unseren Sponsorings als Kunden gewinnen wollen.

sponsornews: Ist die noch unsichere Rechtslage für Wettanbieter in Deutschland der einzige Grund dafür, dass es fast ausschließlich Wettpartner nur in der 2. Reihe gibt? In England sieht es da schon besser für Ihre Branche aus, dort gibt es auch mehr Hauptsponsoren in der Premier League...

Beier: So ist es – Deutschland ist leider eines der letzten Länder, die keinen sauber regulierten Markt haben. Wir sind unter anderem auch in Spanien, Griechenland oder Schweden präsent, wo wir Planungssicherheit durch Lizenzen haben. Dies sind nur einige Länder mit gut regulierten Märkten, dazu gehören aber auch England, Dänemark, Ghana, Kolumbien oder die USA.

sponsor news: Was passiert im Fußball, wenn die juristischen Hürden in Deutschland nicht fallen sollten?

Beier: Der Bereich der Sportwetten ist aufgrund der thematischen Nähe einer der wichtigsten Geldgeber des Sports

Sie möchten alles lesen? Wir schicken Ihnen gerne ein kostenloses Probeheft. Kostenloses Probeheft anfordern.


Top